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Jahreszeiten

Waldbrandgefahr

Das Hessische Umweltministerium warnt aufgrund der trockenen Witterung und der angestiegenen Temperaturen vor einer zunehmenden Brandgefahr in den Wäldern Hessens.

„Bevor im Frühjahr bei Sträuchern, Bäumen und Bodenvegetation frisches Grün stärker ausgetrieben ist, stellen vertrocknetes Reisig und Laub sowie Gras des Vorjahres eine potentielle Brandgefahr für die Wälder dar", erklärte das Umweltministerium. Viele Menschen unterschätzen diese Gefahr im Frühjahr. Auswertungen der zurückliegenden Jahre verdeutlichen aber, dass in Hessen die Monate April und August die mit Abstand höchste Anzahl von Waldbränden im Jahresverlauf aufweisen. Im vergangenen Jahr gab es in den Frühjahrsmonaten (März-Mai) insgesamt 40 Waldbrände in Hessen.

Der Witterungsverlauf der zurückliegenden Wochen hat in weiten Teilen Hessens zu einer Erhöhung der aktuellen Waldbrandgefahr geführt. Im März seien bisher 6 Waldbrände registriert worden.

Nach aktuellen Daten besteht für Hessen flächendeckend mittlere bis lokal hohe Waldbrandgefahr. Aufgrund eines vorhergesagten Temperaturrückgangs und ggf. leichter Niederschläge ist ab dem Wochenende zumindest vorübergehend mit einer leichten Abnahme der Waldbrandgefahr zu rechnen. Das Umweltministerium bittet dennoch alle Besucher, insbesondere mit Blick auf die zunehmende Freizeitnutzung im Wald während der Osterferien, um erhöhte Vorsicht und Aufmerksamkeit. Außerhalb der ausgewiesenen Grillstellen darf kein Feuer entfacht werden. Auf den Grillplätzen sollte darauf geachtet werden, dass kein Funkenflug entsteht und das Feuer beim Verlassen des Grillplatzes richtig gelöscht wird.

Im Wald ist das Rauchen zwischen Anfang März und Ende Oktober grundsätzlich verboten. Waldbrandgefahr geht ebenfalls von liegen gelassenen Flaschen und Glasscherben, aber auch entlang von Straßen durch achtlos aus dem Fenster geworfene Zigarettenkippen aus.

Alle Waldbesucher werden zudem gebeten, die Zufahrtswege in die Wälder nicht mit Fahrzeugen zu blockieren. Pkws dürfen nur auf den ausgewiesenen Parkplätzen abgestellt werden. Die Fahrzeuge sollten nicht über trockenem Bodenbewuchs stehen.

Wer einen Waldbrand bemerkt, wird gebeten, unverzüglich die Feuerwehr (Notruf 112) oder die nächste Forstdienststelle zu informieren.

Quelle: Pressemitteilung des hessischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz vom 27.03.2012 

 

Sichere Holzfeuerung / Kaminbrand

Verwenden Sie zur Holzfeuerung nur ordnungsgemäßes Material. Keine Haushaltsabfälle, Windeln, Joghurtbecher, Tetrapacks, Kunststoffe etc. Die Verbrennung solcher unerlaubter Materialien ist nicht nur verboten sondern kann auch zu Schäden an Ihrem Holzofen bzw. Kaminofen führen. Brennmaterial aus Holz muss für die Verfeuerung ausreichend getrocknet sein. Das Holz sollte ca. 2 Jahre trocken lagern. Die Luftzufuhr der Heizanlage sollten Sie nicht zu stark schließen bzw. nicht vorzeitig schließen. Sorgen Sie für genügend Verbrennungsluft im Heizraum. Schließen Sie nicht die Fenster und Türen.

So können Sie einem Kaminbrand vorbeugen.

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Wenn der Kamin trotzdem brennt.

Ein Kaminbrand entsteht wenn sich durch eine unvollständige Verbrennung abgelagerter Ruß im Schornstein entzündet. Ein Grund kann hier falsches heizen sein. Bei einer Holzfeuerung kann das Holz zu feucht sein oder nicht geeignetes Material (wie oben beschrieben) der Grund sein. Hierbei kommt es über einen längeren Zeitraum zu Ablagerungen im Kamin, der Pechruß. Aufgrund einer längeren Aufheizung kann sich dieser entzünden. Es entsteht der Kaminbrand.

Wenn dieser Fall eintritt:

Verständigen Sie sofort die Feuerwehr per Notruf: 112

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Sicher Grillen ohne Brennspiritus

Grillen gehört zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen im Sommer. Das Vergnügen kann jedoch schnell zur Katastrophe werden: In Deutschland kommt es zu etwa 4.000 Grillunfällen jährlich, wovon über 400 mit schwersten Verbrennungen enden. Vor allem Kinder, die in der Nähe des Grillfeuers spielen, sind betroffen. Viele Erwachsene unterschätzen die Gefahr, die von Brandbeschleunigern ausgeht - eine der häufigsten Unfallursachen. Denn wer Spiritus oder Benzin auf die Grillkohle gießt, löst gefährliche Verpuffungen und Rückzündungen aus. Eine riesige Feuerwand entsteht und die Flammen können bis zu 10 Meter um sich greifen - mit verhängnisvollen Folgen für alle, die sich in ihrer Reichweite befinden.

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Richtiges Verhalten bei Unwetter

Vorbereitung auf ein Unwetter

Um Schäden zu vermeiden ist es wichtig sich rechtzeitig über anstehende Unwetter zu Informieren. Beachten Sie daher Wettermeldungen in Radio und Fernsehen, insbesondere mit regionalem Bezug wie beispielsweise beim Hessischen Rundfunk. Eine weitere hervorragende Adresse ist der Deutsche Wetterdienst, der immer aktuelle Warnungen herausgibt, so auch für den Main-Taunus-Kreis. Sie können diese Warnungen auch per Fax (069-8056-1907) oder E-Mail abonnieren. Auf unserer Startseite sehen Sie immer die aktuellen Unwetterwarnungen für Hessen.

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